Italienische Spezialität auf dem Teller – «Pizzette»

Die ofenwarmen Pizzette schmecken unwiderstehlich

Wer kennt es nicht … unvorhergesehene Gäste, die an der Türe stehen. Wenn Sie nicht einfach in die Küche verschwinden wollen, dann spannen Sie Ihren Besuch doch ein. Das gemeinsame Werken macht Spass. Wir verraten Ihnen unser ultimatives Rezept für eine super schnelle Köstlichkeit, bei der die Italianità sofort überschwappt. Die Mini-Pizzastückchen erfreuen sich bei Klein und Gross enormer Beliebtheit. Und selbst gebacken schmecken sie besonders fein – einfach unwiderstehlich. Da der Teig ganz ohne Hefe auskommt, ist das Gebäck in einer halben Stunde auf den Tisch gezaubert.

Zutaten für ca. 40 Pizzette
200 g Mehl
200 g Frischkäse (auch Ziegenfrischkäse eignet sich)
25 g flüssige Butter
Mozzarella
Oregano getrocknet
Passata di Pomodoro (Tomatensauce)
Salz

So wird’s gemacht – schnell, einfach & köstlich
Mehl, Frischkäse, flüssige Butter und eine Prise Salz zu einem Teig vermengen und diesen ausrollen (zwischen 5-8 mm dick darf er schon sein). Ein Glas mit einem Durchmesser um die 4-5 cm zum Ausstechen der Pizzette verwenden. Die Teigstückchen auf ein mit Backfolie ausgelegtem Blech legen. Ein Teelöffel Passata di Pomodoro auf den Teig geben, eine Prise Salz und getrockneten Oregano auf die Tomatensauce  streuen. Zum Schluss das Gebäck mit klein gewürfelten Mozzarella-Stückchen belegen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 20-25 Minuten backen (bis der Mozzarella zerflossen ist).

Der ausgerollte Teig ist zum ausstechen bereit

Pizzette mit Tomatensauce, getrocknetem Oregano und Mozzarellastückchen

Das passende Getränk
Gut passen die gängigen Aperitif-Getränke, seien es alkoholische als auch alkoholfreie. Doch auch ein Glas Prosecco oder ein leichter Weisswein sind perfekte Begleiter für die Pizzette. Bier passt ebenso gut. Sollten Sie auf Rotwein schwören, dann unbedingt einen leichten, fruchtigen wählen.

Aperitivo in der Ewigen Stadt – like a local
In althergeholten Bars gibt es sie noch – die Pizzette, die in der Regel warm serviert und zu einem Aperitivo gereicht werden. Auch so manche Bäckerei führt dieses Gebäck im Sortiment, das sich als Fingerfood zum Naschen für unterwegs bestens eignet.

LOCALIKE Tipp
Wir verraten Ihnen die angesagten Bars und Bäckerein mit den besten Pizzette. Kontaktieren Sie uns. Ihr personalisiertes Reiseprogramm bringt Sie in Rom auch zur nächsten Bar oder Bäckerei – like a local.


Zeit für einen Spritz – Aperitif-Kult in Rom

Spritz – zum Sonnenuntergang schmeckt er besonders gut

«Ci prendiamo un aperitivo?» – Nehmen wir einen Aperitif – heisst der Slogan!

Wo ist die Frage und da gibt es in Rom viele attraktive Location um den Aperitif-Kult zu huldigen: auf der Piazza, im lauschigen Garten, am Tiber, auf einem Rooftop, am nahegelegenen Strand usw.
Welches Getränk gewählt wird, ist für viele keine Frage – einen Spritz.

So  wird der bittersüsse original Aperol Spritz zubereitet:
Zuerst Prosecco und dann Aperol (bei dieser Reihenfolge setzt er sich nicht am Boden des Glases ab) zu gleichen Teilen in ein Glas mit Eiswürfeln geben, mit Soda auffüllen und mit einer Orangenscheibe dekorieren.
Varianten: Prosecco mit trockenem Weisswein ersetzen oder auch Aperol mit Bitter Campari oder Select (traditionell in der Stadt Treviso).

Aperol ist ein Destillat aus Rhabarber, Chinarinde, gelbem Enzian, Bitterorange und aromatischen Kräutern.

Der Ausdruck Spritz dürfte eine phonetische Verkürzung von Gespritzter oder Spritzer sein, der österreichischen Bezeichnung für die Mischung von Wein und Mineralwasser. Die österreichischen Soldaten im Veneto prägten zur Zeit der habsburgischen Belagerung 1700 bis Ende 1866 diesen Begriff, der heute Kultstatus geniesst.

Spritz – zum Aperitivo geht immer

Spritz – mit Eiswürfeln und Orangenschmitz

 


Vittoriano – ein Rooftop der besonderen Art

Seitenansicht des Vittoriano

Dieses gewaltige, weisse Denkmal mit seinen breiten Treppen, Terrassen und Säulen wurde zwischen 1885 und 1911 zu Ehren von Viktor Emanuel II, der für die Einigung Italiens sorgte, erbaut. Zu diesem Zweck mussten antike und mittelalterliche Ruinen im Gebiet um das Kapitol sowie bestehende Quartiere aus dem Mittelalter und der Renaissance zugunsten neuer städtebaulicher Pläne weichen.

Das Vittoriano, als die Via dei Fori Imperiali noch nicht existierte

Die Romani lieben es nicht und nennen das gigantische Gebäude aufgrund seiner Form La Macchina da Scrivere (Schreibmaschine), Dentiera (Gebiss) oder La Torta di Nozze (Hochzeitstorte).

Das Monument beherbergt das Institut für Geschichte des italienischen Risorgimento, das Zentralmuseum des Risorgimento und seit 1921 das von zwei Soldaten flankierte Grab des unbekannten Soldaten. Daher wird auch vom Altare della Patria (Altar des Vaterlandes) gesprochen.

Seit dem Jahr 2007 führen zwei gläserne Panoramalifte auf die 65 m hoch liegende Aussichtsterrasse. Von dieser Terrazza delle Quadrighe, dem höchsten Punkt des riesigen Bauwerkes, bietet sich ein grandioser 360 Grad Rundumblick: über das Kolosseum, die Kaiserforen, die Kuppeln der zahlreichen Kirchen der Altstadt, den Tiber, das Ghetto, das Kapitol und Quirinalspalast bis hin zum modernen Quartier EUR – Esposizione Universale di Roma und die Hügeln vor den Toren der Stadt, den Castelli Romani.

Panoramablick vom Vittoriano

LOCALIKE Tipp
Dem Himmel ein Stückchen näher sein und den Blick über die Dächer von Bella Roma schweifen lassen – wer möchte das nicht? Mit SELECTION «Rooftop» gehen Wünsche in Erfüllung: Auf versteckten, exklusiven Dachterrassen und -gärten entrücken Sie dem Trubel der Stadt – sei es auf einen Espresso, zu einem prickelnden Aperitivo oder für ein stilvolles Abendessen. Oder einfach, um im sanften Licht des Sonnenuntergangs die Ewige Stadt von ihrer schönsten Seite zu erleben. Lassen Sie sich verführen: Über den Dächern von Rom ist ab Mai bis Oktober beinahe alles möglich!


Tanti Auguri Roma

Ausblick vom Palatinhügel auf das Forum Romanum

Buon compleanno Roma!  Die Ewige Stadt feierte seinen 2’771. Geburtstag!
Natale di Roma hat nichts mit Weihnachten (Natale) zu tun, sondern in diesem Fall wird von der Geburt  (zweite Bedeutung des Wortes) der Stadt Rom gesprochen.

Nach der Legende soll bekanntlich Romulus am 21. April 753 v. Chr. die Stadt am Palatin gegründet haben. Der Palatin gilt deshalb auch als die Wiege Roms. Beim Datum handelte es sich um den Festtag im antiken Kult des Pales, Gott der Hirten und Herden. Von ihm leitet sich wahrscheinlich auch der Name des Hügels Palatin (Palatinum) ab.

Der Palatin, einer der berühmten sieben Hügel Roms liegt auf einer Höhe von etwa 50 m über dem Meeresspiegel im Zentrum eines Halbkreises Richtung Tiber und der Tiber-Insel. Isoliert, jedoch im nördlichen Bereich mit dem Hügel Esquilin verbunden, stellte er einen geeigneten Ort dar, um eine Siedlung zu errichten. Das darunter liegende Gebiete liess sich leicht kontrollieren und der nahe gelegene Fluss diente einerseits der frischen Wasserversorgung und andererseits als Handelsweg. Im Gegensatz zu dem darunterliegenden sumpfigen Areal, herrschte ein angenehmes Klima mit guter Luft auf dem noch höher gelegenen Hügel (in den darauf folgenden Jahrtausenden wurden die Täler mit Bauschutt gefüllt).

Der Überlieferung zufolge befand sich am Fusse des Hügels, in der Nähe des Tibers, die Höhle der Wölfin, welche die von ihrer Mutter ausgesetzten Zwillinge Romulus und Remus säugte. In diese frühe Zeit fällt auch im nahe gelegenen Tal die Entstehung des Forum Romanum, dem ursprünglichen Dorfplatz und Treffpunkt der Hügelbewohner.


Februar in Rom – Zeit des Karnevalsgebäcks

Frappe di Simona – Karnevalsgebäck

Kurz vor dem Endspurt möchten wir Sie noch in die kulinarischen Carnevale-Geheimnisse Roms einweihen. In diesen Tagen kommt hier keiner an den Frappe und Castagnole vorbei. In jeder Pasticceria und Bäckerei verlocken Platten hochaufgetürmt mit dem typischen süssen Gebäck. Die duftenden Köstlichkeiten bestehen aus wenigen Grundzutaten: Eier, Zucker, Mehl, Butter und Schmalz sowie Öl zum Frittieren.

Frappe
Bei den Frappe, die in anderen Teilen Italiens ebenfalls hergestellt werden, doch andere Namen tragen, handelt es sich um Teigstreifen, die frittiert oder im Ofen gebacken, klassisch mit Zucker bestäubt, aber auch mit Honig oder flüssiger Schokolade überzogen sind. Sogar grüne Frappe aus mit Pistazien vermengtem Mehl werden in einer Bäckerei angeboten.

Castagnole
Die Castagnole, weiche walnussgrosse frittierte oder im Ofen gebackene Teigbällchen, entweder ohne Füllung (lisce / vuote) bzw. gefüllte (ripiene) mit Ricotta, Creme oder Schokolade fehlen während der Karnevalszeit ebenfalls in keiner Pasticceria. Der Ricotta wird häufig Rum, mit unter auch Nutella hinzugefügt. Die Creme verfeinern manche Zuckerbäcker mit gehackten Pistazien. Die meisten Einheimischen bestehen auf klassische, traditionelle Rezepte und viele halten auch nichts von der an Kalorien sparenden Variante aus dem Backofen: Ihrer Meinung nach müssen «richtige» Frappe und Castagnole frittiert werden.

Carnevale – Bedeutung des Wortes & Geschichte
Das aus dem Lateinischen carne vale! (Fleisch, leb wohl!) im Hinblick auf die bevorstehende Fastenzeit ist zwar scherzhaft und volksetymologisch, doch etwas ist wohl dran. Abgeleitet und stark inspiriert von den Saturnalien der antiken Römer galt der Carnevale als eines der bedeutendsten Feste im päpstlichen Rom. Wichtigster Aspekt der Saturnalien war die Aufhebung der Standesunterschiede. Herren behandelten an diesem Tag ihre Sklaven wie Gleichgestellte. Teilweise schlüpften sie als Scherz sogar in ihre Rolle und bedienten die Sklaven. Ab dem 10. Jh. fanden Karnevalsfestlichkeiten auf dem Monte Testaccio statt. Ab Mitte des 15. Jh. wurden auf Wunsch des venezianischen Papst Pauls II Spiele sowie Maskenumzüge auf der damaligen Via Lata und heutigen zentralen Via del Corso abgehalten. Er sorgte auch dafür, dass die ursprünglich zwei Tage dauernden Feiern sich auf neun Tage ausdehnten. Beliebt waren besonders die Berberpferderennen, die Adel, Künstler und Reisende aus aller Welt anzogen. Unter ihnen Alexandre Dumas, der die Feste in seinem berühmten Roman «Der Graf von Montecristo» beschreibt. Auch an Johann Wolfgang von Goethe ging der römische Karneval nicht spurlos vorbei. Er erhielt sogar vom Weimarer Wochenblättchen Journal des Luxus und der Moden den Auftrag, Material über den Karneval zu liefern. So wusste er zu berichten, dass «…Karneval … eigentlich nur eine Fortsetzung oder vielmehr der Gipfel jener gewöhnlichen sonn- und festtägigen Freuden ist; es ist nichts Neues, nichts Fremdes, nichts Einziges, sondern es schliesst sich nur an die römische Lebensweise ganz natürlich an.» Aufgrund eines tödlichen Unfalls untersagte 1874 Vittorio Emanuele II die Pferderennen. Damit verlor der römische Karneval an Bedeutung und wurde 1882 sogar verboten.

Karneval heute
Der Karneval in Rom greift auf keine Tradition zurück, wie dies z.B. in Venedig der Fall ist. Lediglich maskierte und Konfetti streuende Kinder werden von ihren Eltern auf einem Spaziergang durch die Stadt geführt. Für die Erwachsenen stellt der Karneval vor allem ein süsses, kulinarisches kurz andauerndes Vergnügen dar.

Castagnole – Karnevalsgebäck

Frappe – Karnevalsgebäck

LOCALIKE Kuriosum & Tipp
In Ostia Lido existiert eine Konditorei, die seit 2009 nur etwa einen Monat im Jahr geöffnet ist und zwar im Carnevale, um das typische Gebäck zu backen. Inzwischen hat die Pasticceria Simona auch in der Ewigen Stadt grosse Bekanntheit erlangt . Viele Fans pilgern in das etwa 45 Autominuten von Rom gelegene Ostia und manchmal gelingt es nach langem Anstehen zu ihrem Leidwesen nicht einmal ein paar der täglich händisch frisch hergestellten Frappe zu ergattern. Und das Besondere an diesen Frappe? Die «Boutique della Frappa» schwört auf  das traditionelle Rezept. Das schnelle Frittieren in frischem Erdnussöl soll es ausmachen. Oder steckt doch ein anderes Geheimnis hinter dem extrem dünnen, rosenförmigen, knusprigen Gebäck? Adresse: Viale delle Repubbliche Marinare 50, Lido di Ostia

Einfache Rezepte, doch nicht überall werden die besten Zutaten verwendet und manchmal sind die Karnevals-Süssigkeiten viel zu fett und liegen dann schwer im Magen. LOCALIKE Roma verrät Ihnen, wo Sie die besten und bekömmlichsten finden. Ihr personalisiertes Reiseprogramm bringt Sie zum besten Karnevalsgebäck – like a local.


Im italienischen Kaffeerausch

Caffè mit oder ohne Wasser – hier scheiden sich die Geister

Wissen Sie, wie viele Tassen Caffè täglich in italienischen Bars konsumiert werden? Tatsächlich ist das Espressotrinken in der Bar an der Theke trotz praktischer Kapseln (Cialde) für die Espressomaschine zuhause in Italien noch immer ein Kult und dabei geht es um wesentlich mehr als nur um Caffè… Und wohl gemerkt: Caffè ist gleich Espresso. Nur bei Touristen wird mitunter vorsichtig nachgefragt.

Kaum zu glauben
Finnen trinken nach den neuesten Statistiken eindeutig mehr Kaffee als Italiener. Sie konsumieren jährlich 12 kg Kaffee pro Person und liegen damit weltweit vor Norwegen mit 9,6 kg und Dänemark mit 8,9 kg pro Kopf an der Spitze. Italien steht mit nur 5,77 kg pro Person im Mittelfeld. Doch der Brauch des Cappuccino oder Caffè an der Theke (al Banco) in der Bar ist hier ein absoluter Kult und bleibt eine hauptsächlich in Italien und anderen südlichen Ländern praktizierte Kaffee-Philosophie. Der Coffe-to-go hat bisweilen keine Chance in Rom!

Caffè und seine bemerkenswerte Vielfalt
So wird täglich in italienischen Bars die unglaubliche Zahl von 80 Millionen Caffè getrunken, ohne dabei die vielen morgendlichen Cappuccini zu berücksichtigen, die der Barista nach den Vorlieben der Kunden zubereitet. Es muss auch nicht ausschliesslich Caffè sein, der in der Lieblingsbar geordert wird: Caffè Classico, Caffè Ristretto, Caffè Schiumato, Caffè Macchiato Caldo, Caffè Macchiato Freddo, Caffè Corretto, Latte Macchiato, Marocchino, Caffè Nocciolato um nur eine kleine Auswahl zu nennen, brauen die Barista gekonnt zu jeder Tageszeit. Zudem spielt die richtige Tasse für die Kaffee verwöhnten Italienerinnen und Italiener eine wesentliche Rolle – wie Bruno Bozzetto auf ironische Weise in seinem Trickfilm wunderbar darlegt.

Bruno Bozzettos Trickfilm über die Kaffeegewohnheiten der Italiener

Kaffeegewohnheiten der Italiener à la © Bruno Bozzetto (bitte aufs Bild klicken – wir wünschen viel Spass)

 

Gepflogenheiten, die es einzuhalten gilt – like a local
Der italienische Alltag sieht während des Tages mehrere kurze, willkommene Caffè-Pausen in der Bar vor. Es wird eine liebgewordene Gewohnheit zelebriert, ein kleines Vergnügen, das zumeist mit anderen geteilt wird. So trinken Italiener Caffè mit Kollegen zum Meinungsaustausch, bevor der Stadtverkehr oder ein Geschäftstermin in Angriff genommen wird. Nach Abschluss und zur Besiegelung des Besprochenen mit der Geschäftspartnerin, dem Anwalt, der Steuerberaterin oder dem Notar, mit Freunden zum Tratschen, die Fussballergebnisse des Vortages zu kommentieren und in vielen anderen Augenblicken des täglichen Lebens nimmt der Kaffee einen festen Platz ein. Ohne Caffè geht nichts! Dazu gehört, dass eine Person zum Caffè einlädt und der andere zuerst heftig protestiert, da er selbst einladen wollte und sich dann mit dem Versprechen begnügt, sich bei der nächsten Gelegenheit mit einer Gegeneinladung zu revanchieren. Bei diesem Ritus handelt es sich lediglich um fünf Minuten oder weniger, einem kurzen Augenblick, in dem der brennend heisse Caffè, oft in einem Schluck, getrunken wird. Ein heiliger Moment. Nicht um sonst zelebrieren einige Werbespots verschiedenster Kaffeemarken den Kaffeegenuss im Paradies auf Wolke 7.

Beim Kaffeetrinken kommen oft himmlische Gefühle auf

Himmlische Gefühle – © Bild Lavazza

 

✪ LOCALIKE Tipp
Wir verraten Ihnen die angesagten Bars mit den besten Caffè und wo Kaffeegnuss mit People-Watching verbunden wird. Kontaktieren Sie uns. Ihr personalisiertes Reiseprogramm bringt Sie in Rom auch zum nächsten Caffè – like a local.
PS: Denken Sie daran, Einheimische bestellen nach dem Essen keinen Cappuccino sondern einen Caffè.


Moderne Kunst in Roms Innenstadt

«Foglie di Pietra» – Ton in Ton vor dem Fendi-Palast.

Rom wird ja nicht unbedingt mit moderner Kunst in Zusammenhang gebracht und daher sollten eigentlich gegenwärtige Kunstwerke mitten im Altstadtzentrum die Aufmerksamkeit der Einheimischen und Besucher auf sich lenken. Doch weder die Romani noch die Touristen scheinen die im Mai 2017 auf dem Largo Goldoni gegenüber der eleganten Einkaufsstrasse Via Condotti angebrachte riesige Plastik «Foglie di Pietra» (Blätter aus Stein) kaum wahrzunehmen.

Wer & Was
Beim Künstler handelt es sich um Giuseppe Penone, den 1947 geborenen und in Turin lebenden, international anerkannten, italienischen Vertreter der Arte Povera. In seinen Werken kommt eine tiefe Verbundenheit mit der Natur zum Ausdruck. So verwendet Penone für seine Installationen und Objekte meist Materialien aus der Natur. Insbesondere Bäume bilden ein immer wiederkehrendes, zentrales Motiv seines Schaffens. Beim ersten Hinsehen scheinen sie auch «echt» zu sein, erst bei näherer Betrachtung wird klar, dass es sich um ein anderes Material handeln muss. So wird auch bei diesem ersten zeitgenössischen Werk, das in einem öffentlichen Raum in Rom dauerhaft installiert wurde, ein Bronzeguss von Bäumen verwendet. Die Zweige zweier Bäume aus Bronze in der Höhe von 18 und 9,1 Metern verflechten ihre Äste um 5 Meter vom Boden den 11 Tonnen schweren, vom Künstler bearbeiteten, Marmorblock empor zu stemmen. «Foglie di Pietra» zählt zu seinen komplexesten Werken und birgt in sich den Sinn seiner Arbeit, den Dialog zwischen Geschichte und Biologie sowie Natur und Kultur. In Bronze gegossen wird, so der Arte-Povera-Künstler, ein Moment der Naturgeschichte dauerhaft festgehalten. Die flüssige Bronze unterliege der Schwerkraft und die Skulptur drücke die ihr entgegengesetzte Kraft aus und der Baum entfliehe durch das Licht der Schwere der Erde, dem Marmorblock zum Trotz.

Wo & Wie
Das Modehaus FENDI finanziert nach der Restaurierung des Trevi-Brunnens und weiterer kleinerer Brunnen für die Stadt Rom mit «Foglie di Pietra» ein gegenwärtiges Kunstwerk. Dem Management der Luxusmarke liegt es am Herzen, zwischen Tradition und Moderner Kunst ein Spannungsverhältnis zu schaffen und dies wurde nun verwirklicht.
Vor drei Jahren liess sich der bedeutende zeitgenössische Künstler Giuseppe vom leeren Platz vor dem Palazzo FENDI gegenüber der Via Condotti mit Berninis Brunnen aus Travertin als Endpunkt auf der Piazza di Spagna inspirieren. Er hatte nach seinen Erzählungen «das heutige Werk sofort vor sich gesehen». Mit ihm möchte er auf eine zeitgenössische Weise mit einem Marmorblock die Via Condotti begrenzen.
Für diese gewichtige Installation musste am Largo Goldoni aus statischen Gründen eine Abklärung erfolgen und schliesslich ein Fundament in 30 Meter Tiefe geschaffen werden, bevor unter Aufsicht von Giuseppe Penone das Werk montiert werden konnte.
Wie bei anderen zeitgenössischen Werken in der Ewigen Stadt braucht es wohl etwas Zeit, bis diese von den Einheimischen akzeptiert bzw. anerkannt werden. Werfen Sie bei Ihrem nächsten Besuch bewusst einen Blick auf die «Foglie di Pietra» und vergegenwärtigen Sie sich die Gedanken des Künstlers zu seinem Werk: «Bäume scheinen feste Lebewesen zu sein. Wenn wir sie jedoch über längere Zeit beobachten und wachsen sehen, werden sie zu einer fliessenden, formbaren Materie. Ein Baum ist ein Wesen, das sich seine Form einprägt, und diese Form ist unabdingbar für sein Leben. Daher ist der Baum eine perfekte Skulptur, denn er trägt die Notwendigkeit seiner Existenz in sich.»

✪ LOCALIKE Tipp
Entdecken Sie mit dem von LOCALIKE Roma erstellten personalisierten Reiseprogramm zeitgenössische Kunst in Rom.

Der Künstler Giuseppe Penone vor seinem Kunstwerk.

Der Künstler Giuseppe Penone vor seinem schwergewichtigen Kunstwerk / © Fotos La Stampa

 

Entwurfskizze für «Foglie di Pietra».

Entwurfskizze für «Foglie di Pietra».


Flucht ans Meer

Vorbereitungen für den Gruss an die Sonne

Wenn sich Rom aufzuheizen beginnt, dann verlassen die Einheimischen, wann immer sie nur können, ihre Stadt Richtung Meer. Gerne überlassen sie die Metropole den der Hitze trotzenden Touristen. Für Locals spielt das Strandleben vor den Toren Roms eine grosse Rolle. Und nicht nur in den heissesten Monaten des Jahres. Die wichtigste Glaubensfrage dreht sich dabei nur um die Wahl des Ortes – Fregene versus Ostia. Im Gegensatz zum volksnahen Ostia galt Fregene immer als exklusiver Badeort und zog die mondänen Besucher, so manchen Vip und die römische Schickeria an. Der etwa 25 km westlich von Rom gelegenen Küstenort Fregene, seinerzeit geliebt vom Schriftsteller Alberto Moravia und dem Kult-Regisseur Federico Fellini, gewann in den letzten Jahren wieder an Glanz und liegt derzeit voll im Trend.

Fregenes Geschichte
Bis 1992 war Fregene Teil von Rom. Heute gehört es zur Gemeinde von Fiumicino, dem Hafenort, der hauptsächlich durch den internationalen Flughafen geläufig ist. Bekannt bereits in der Zeit der Etrusker als Hafen und Saline, versklavt im römischen Reich, liess 1666 Papst Clemens IX den heute monumentalen Pinienwald zum Schutz der bewirtschafteten Felder vor den Meereswinden anlegen. Daraufhin war Fregene lange in Vergessenheit geraten. Um 1928 siedelten sich nach der Trockenlegung der Sumpflandschaft Fischer an. Übrig blieb das heute noch charakteristische «Villaggio dei Pescatori» – das Fischerdorf, welches jedoch mittlerweile nur mehr aus alten, am Strand liegenden Häusern besteht, welche zum Teil zu Villen umgebaut wurden. Ein zweiter Teil des Ortes erstreckt sich etwas abseits vom Meeresufer am Rande des Pinienwaldes.

Fregenes Wandel
Das ehemalige Fischerdorf dient seit einigen Jahren wieder als Zufluchtsort aus dem städtischen Chaos für die nach Entspannung lechzenden, geplagten RömerInnen – sei es für ein paar Stunden, sei es für die Sommersaison. Die Badeanstalten füllen sich, historische Villen werden renoviert und es kehrte seit geraumer Zeit wieder Leben ein. Nach der Mode der Strand-Diskotheken in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts, später Ziel der Beach-VolleyballerInnen begannen die römischen Trendsetter vom Frühjahr bis in den Herbst hinein bei Sonnenuntergang für den Aperitif mit musikalischem Hintergrund an die Beach Bars am Strand von Fregene zu pilgern. Das Angebot reicht vom kühlen Bier in der simplen Strandbar mit Plastikstühlen bis zum inszenierten Sunset-Aperitif-Ritus. So wird in einem der Clubs die untergehende Sonne durch einen tibetanischen Gong verabschiedet. Währenddessen chillen die schönen jungen RömerInnen auf weissen Tüchern mit grossen Kissen im Sand zwischen indonesischen Tischchen bei Lounge Musik. Mitunter treten auch Zirkuskünstler im angesagten Salotto unter dem Sternenhimmel zur Zerstreuung der Gäste auf – alles sehr cool, naturalmente!
Zuletzt gewinnt der Badeort auch als Mekka für Gourmets mehr und mehr an Bedeutung. An den Wochenenden gilt dies fast das gesamte Jahr über. Auch Initiativen wie «Chef on the Sand – Showcooking» bekannter italienischer Chefköche zeugen von diesem szenentypischen Wandel und machen Fregene selbst im Winter attraktiv.

✪ LOCALIKE Tipp
LOCALIKE Roma verrät die angesagten Beachclubs zum Chillen und die besten Gourmetadressen. Kontaktieren Sie uns. Ihr personalisiertes Reiseprogramm bringt Sie in Rom und Umgebung einfach weiter – like a local.

Die Zeremonie kurz vor Sonnenuntergang

Die Zeremonie kurz vor Sonnenuntergang.

 

Fregene – der Ort für Spektakel pur

Fregene – der Ort für pures Spektakel.


Arrivederci – Francesco Totti geht in Pension

Totti und seine Siegesgeste nach einem Goal

Francesco Totti, der grösste Fussballspieler Roms tritt ab und beendet seine beeindruckende Karriere bei AS Roma. Das Stadio Olimpico wurde ein letztes Mal seine grosse Bühne. Mit dem von Emotionen getragenen Abschiedsspiels des Volkshelden klingt eine Ära aus. Zum Schluss flossen die Tränen bei allen – den Fans, den Mitspielern, Totti selbst und der Totti-Family. Dankes-Hymnen begleiten seinen Abgang.

Der Stadtheilige Roms
Der Romano di Roma, ein gebürtiger Römer, der bereits in seiner Kindheit im Stadion seinen Verein «Giallorosso» anfeuerte, wurde über Jahre wie ein Stadtheiliger verehrt. Dazu trugen nicht nur seine Erfolge und zahlreichen Rekorde bei, sondern vor allem seine  28-jährige Treue zum Club. Offerten wie von Real Madrid schlug er aus.

Totti per sempre
Das Datum des Sonntags 28. Mai 2017 geht in die Fussballgeschichte ein. Es wurde zum offiziell proklamierten #TottiDay, denn der von seinen Fans heiss geliebte und tief verehrte Totti beendete an diesem Tag seine Karriere beim AS Roma. Sowohl Totti als auch seine eingeschworene Fangemeinde verdrängten das herannahende Ende. In der soeben abgelaufenen Fussballsaison gab es wöchentliche Polemiken, da Trainer Spalletti den Capitano, nach Meinung desselben und seiner Anhänger viel zu selten aufstellte und zu kurz spielen liess. Zu gerne hätte Totti seine Karriere mit dem Meisterschaftssieg beendet, doch dies wurde ihm nicht vergönnt. Am Schluss reichte es knapp für den 2. Platz.

Die Zahlen sprechen für sich
Fünfundzwanzig Saisonen in einem einzigen Verein zu spielen hat Seltenheitswert. Francesco debütierte in der italienischen Serie A sechzehnjährig am 28. März 1993 im Match gegen Brescia. Die letzten 19 Jahre trug der Spieler auch die Kapitänsschleife. Unglaubliche 784 offizielle Spiele seines AS Roma bestritt er, wobei er in der Meisterschaft in seiner Karriere 250 Tore schoss. In 41 Derby gegen den Stadt-Erzrivalen Lazio sackte er 11 Mal ein. 2001 wurde er italienischer Meister, gewann zweimal den Supercup und zweimal den Cup. Sein Nachfolger und Erbe Daniele De Rossi, die neue Nummer 10, tritt in der Tat kein leichtes Erbe an.

Totti – es gibt nur einen Kapitän
 
Bus Nr. 10 mit seiner besonderen Leuchtschrift – Grazie Capitano

 

✪ LOCALIKE Tipp
Nach einem Fussballspiel im Stadio Olimpico begleiten wir Sie gerne auf einem Walk um das vielfältige Viertel kennen zu lernen, weit ab vom Mainstream. Ihr personalisiertes Reiseprogramm bringt Sie in Rom einfach weiter – like a local.


Römische Spezialitäten auf der Speisekarte – «Carciofi»

Marktfrau bei der Zubereitung eines Carciofo

Wussten Sie, dass in manchen spezialisierten Restaurants in Rom bis zu 500 Artischocken pro Tag zubereitet werden? Tja und wenn Sie sich zu den Artischockenliebhaberinnen oder -liebhaber zählen, dann empfehlen wir Ihnen in der Carciofi-Saison einen Romaufenthalt einzuplanen! Sollte bei Ihnen noch eine gewisse Skepsis vorherrschen, dann werden Sie vielleicht nach diesem Blogbeitrag ihre Meinung ändern und die römische oder jüdische Variante lieben lernen.

Artischockenarten und ihre Saison
Rundlich oder oval? Gross oder winzig klein? Stachelig oder glatt? Violett oder in einer der zahlreichen Grüntönen? Italien rühmt sich eines Primats in der Artischocken-Produktion. Die umfangreichsten Anbaugebiete befinden sich in Ligurien, der Toskana, Latium, Apulien, Sardinien und Sizilien. Die unterschiedlichen Arten teilen sich in drei Familien: die Violetten (Violetti), die Römischen (Romaneschi) und die Stacheligen (Spinosi). Unten den Violetten stechen jene aus Chioggia und der Venedig vorgelagerten Insel Erasmus, die aus der Toskana (ziemlich klein und im Frühjahr zu finden) und jene aus Sizilien hervor. Die Stacheligen, leicht konischen, spitz zulaufenden, stammen vorwiegend aus Sardinien und Sizilien (von Oktober bis Mai). Cimaroli oder Mammole werden die grossen, dicken Romaneschi aus dem Latium genannt, welche ab Februar zuerst zaghaft auf den römischen Märkten auftauchen und dann schliesslich von März bis Mai in riesigen Bergen dem anderen Gemüse die Show stehlen. Insgesamt dauert die Artischocken-Saison in Italien mehr als acht Monate, von Oktober bis Juni.

Römische Wochenmärkte
Auf allen römischen Märkten trimmen emsige Marktfrauen und viele Gehilfen tagtäglich die Artischocken und bereiten sie küchenfertig vor. Die Einheimischen befinden sich somit in der glücklichen Lage, die bereits zurechtgestutzten Köstlichkeiten, in Form einer Rose geschnitten, zu kaufen.

Der zugeschnitte Carciofo, welcher zum Verkauf bereit ist

Kleiner Marktrundgang? Dann klicken Sie einfach auf eines der Carciofi-Fotos…

 

Im Plastiksäckchen mit einer Zitronenhälfte versehen, überstehen sie übrigens auch den Transport in die Heimat ausgezeichnet und stellen bei Carciofi-Fans das Must-have-Gourmet-Souvenir aus Rom dar. Vergessen Sie nicht, auch die frische römische Minze (Mentuccia) zu besorgen.

Die zwei Klassiker…
Keinem Einheimischen kommt es in den Sinn, die ganzen Artischocken zu kochen und dann Blatt für Blatt auszulutschen. In jeder ernst zu nehmenden römischen Trattoria finden Sie in der Saison zumindest einen der Klassiker: Carciofi alla Guidia und/oder Carciofi alla Romana. Für beide Rezepte eigenen sich die Römischen Artischoken am besten. Die Zubereitungsart, nach «jüdischer Art», stammt aus dem römischen-jüdischen Ghetto. Ganze Artischocken, inkl. ihrem Stil werden in heissem Öl zweifach, auf jeder Seite einmal frittiert, bis sie sich wie Blumen öffnen und eine Bronzefarbe annehmen. Mit grobem Salz gewürzt, werden sie Blatt für Blatt samt Stiel verspeist.

Carciofo alla Giudia – eine knusprige Angelegeneheit

Beim zweiten beliebten Klassiker handelt es sie um den Carciofo alla Romana, nach «römischer Art». Verwendung finden die Carciofi auch in der Pasta oder auf der Pizza und in einem weiteren traditionellen römischen Frühjahrsgericht – der Vignarola, einem gedünsteten Mix aus frischen Erbsen, Saubohnen und Artischocken, gewürzt mit Knoblauch, Petersilie und frischer römischer Minze.

Zum Nachkochen – unser Rezept Carciofi alla Romana
8 junge Artischocken
1 Zitrone
2-4 Knoblauchzehen je nach Grösse
Römische Minze (Mentuccia)
Salz
Pfeffer
6 Esslöffel Olivenöl Extravergine
1-2 Glas Weisswein

Carciofi alla Romana mit einer Burrata

Den Stil kürzen und sofort mit Zitronensaft einreiben, auch den Stilanschnitt, damit sich die Artischocken nicht verfärben (sie oxidieren aufgrund des hohen Eisengehalts rasch). Dann etwa 1 Stunde ins Zitronenwasser legen. Abtropfen und in die leicht auseinander gedehnten Blätter in Stifte geschnittene Knoblauchzehen und die römische Minze (als Ersatz Petersilie) füllen. Die Artischocken mit dem Kopf nach unten in einen Topf stellen, den Boden mit Wasser bedecken, das Olivenöl Extravergine, den Weisswein, Salz und Pfeffer hinzufügen und auf der Herdplatte zum Kochen bringen. In der Folge im verschlossenen Topf ca. 1 Stunde bei 180 °C im Ofen garen. Immer wieder kontrollieren und evtl. Wasser hinzufügen. Die Artischocken müssen am Ende weich sein. Kalt oder lauwarm zu geniessen und mit Olivenöl beträufeln.

Die derzeitige Mode der Gourmet-Hamburger und der Smoothie, die auch in Rom ihre Spuren zieht und andere Trends werden längst vergessen sein, wenn die Carciofi-Klassiker weiterhin als Quintessenz der traditionellen römischen Küche die Herzen ihrer zahlreichen Fans höher schlagen lassen.

LOCALIKE Tipp
Probieren Sie die Carciofi alla Romana mit einer Mozzarella di Bufala oder einer Burrata. Eine köstliche Kombination, die sich als Vorspeise oder Hauptspeise eignet.

Wir verraten Ihnen gerne unsere Restaurants- und Trattorie- Favoriten, die in der Saison die traditionellen Klassiker unter den Artischocken-Rezepten zubereiten und jene, die interessante neue Kreationen zu zaubern wissen. Ihr personalisiertes Reiseprogramm bringt Sie in Rom einfach weiter – like a local.

Lassen Sie sich während einer persönlich geführten Walking-Tour bei einem Marktrundgang verführen, bei dem wir Ihnen die Carciofi gerne näher bringen.