Petersplatz

  • Kuriosität – Der fehlende Apostel auf dem Petersplatz

    Der fehlende Apostel auf der Balustrate – by Night

    Monumental, spektakulär und voller Details präsentiert sich die Piazza San Pietro, die einem den Atem rauben. Kein Zufall also, dass dieser Ort einer der meistbesuchten Highlights für Touristen der Ewigen Stadt ist.
    Der Petersplatz birgt viele Kuriositäten und Legenden, die häufig nicht einmal gut informierte Einheimische kennen und nur bei genauer Betrachtung und Kenntnis auffallen: etwa warum auf der Balustrade der Frontseite der Peterskirche ein Apostel fehlt?

    Der fehlende Apostel auf der Balustrate – Detailansicht

    Es fehlt doch tatsächlich der Heilige Petrus. Ihm, der der Basilika und dem Platz seinen Namen gibt ist nämlich eine separate Statue auf dem Platz gewidmet. Und so zählen Sie anstelle der 12 nur deren 11 Apostel.

    Der fehlende Apostel auf der Balustrate – Ansicht von unten

  • Es wurde Licht – Petersdom in nie dagewesenem Glanz

    Petersdom – Kuppel mit und ohne LED-Beleuchtung

    Nach der Sixtinische Kapelle, den Stanzen des Raffael und dem Petersplatz erstrahlt nun auch das Innere des Petersdoms als Symbol des Christentums und 500 Jahre Geschichte im neuen, fortschrittlichen LED-Lichtdesign, das auf digitaler Lichttechnik basiert.
    Die Basilika, die 20‘000 Gläubige beherbergen kann, stellt mit seinen 190 m Länge, der 58 m Breite der drei Schiffe, der Höhe des Mittelschiffs bis zur Spitze des Gewölbes von 45.5 m und der bis zum Kreuz 136 m hohen Kuppel einen immensen Raum mit einer Fläche von 22‘000 m2 dar.

    Petersdom – erstrahlt im neuen Glanz mit LED-Beleuchtung

    Das neue Beleuchtungssystem unterstreicht die Eigenschaften der verwendeten Materialien und hebt die Plastizität von Skulpturen, Marmor und Architektur hervor. Tausend Details seiner immensen Schätze kommen ans Licht. 10‘000 m2 Mosaike, die weltweit grösste Fläche, waren nie so klar sichtbar.
    Dank des neuen integrierten LED-Systems ist es möglich, die Mosaike der Kuppeln in den Achtecken der Gänge bis ins kleinste Detail zu bewundern. Viele Kunstwerke, die einst im Dunkeln standen, erscheinen nun in voller Pracht. Der 28.5 m hohe Baldachin in Bronze von Bernini erstrahlt in unerwarteten Farbschattierungen. Gleichzeitig sorgt die fortschrittliche Technologie mit der Installation von 780 Leuchten, für insgesamt mehr als 100‘000 LEDs und 20 km Kabel eine Ersparnis von 90 % gegenüber der früheren Beleuchtung mit einer zum Teil bis zu 10 Mal höheren Anteil an Licht. Die Lichtintensität ist ausserdem je nach Bedarf und Anlass regulierbar.

    Quelle Foto: Fotoarchiv Fabbrica di San Pietro