Picknick

  • Ei, Ei, Ei – Ostern alla Romana

    Christliches Rom
    Die christliche Welt und die Medien blicken an diesen hohen katholischen Feiertagen nach Rom – beginnend mit Gründonnerstag und der «Via Crucis», dem Kreuzweg, den der Papst am Karfreitag, dem «venerdi santo», dem Heiligen Freitag am Kolosseum beschreitet. Zum Höhepunkt zelebriert der Papst die Ostermesse am Sonntag und spendet den Segen «Urbi et Orbi».

    Feiern wie die Römer
    Und die Römer? Nur ein Bruchteil von ihnen nimmt unter den Touristen aktiv an den kirchlichen Feierlichkeiten teil. Vieles dreht sich um eine ganz andere «Religion» – dem Essen. Auch wenn ein italienisches Sprichwort sagt «Natale con i tuoi, Pasqua con qui vuoi» (Weihnachten in der Familie, Ostern mit wem du willst), so steht der Ostersonntag dennoch vielerorts im Zeichen des Familienessens. Ein Privileg für jeden, der zu einem solchen Festmahl als Freund eingeladen wird. Der Tisch biegt sich unter all den salzigen und süssen Köstlichkeiten. Wen wundert es, wenn Statistiken zu Ostern landesweite Lebensmitteleinkäufe von rund 1 Mrd. Euro, auch in Zeiten der wirtschaftlichen Krise belegen. Traditionell wird es im Gegensatz zum sonst üblichen kargen Frühstück am Ostersonntag richtig üppig mit der «salame correlina», einer Salami aus Norcia und der «pizza pasquale», einem salzigen Osterkuchen mit Käse und gekochten Eiern. Häufig wird dieser Teil von den römischen Frühstücksmuffeln jedoch als Vorspeise zum wahren Osteressen gereicht, welches durchaus geschlagene 4-5 Stunden dauern kann. Nach den Vorspeisen folgen in der Regel mehrere «primi», also verschiedene Pastagerichte und dann darf das symbolträchtige Osterlamm nicht fehlen. Begleitet wird es von den für Rom typischen Artischocken. Nach dem Obst geht nichts ohne die «Colomba». Dieses aus Hefeteig mit Rosinen, Orangeat und Zitronat hergestellte Gebäck in Form einer Taube stellt das Pendent zum «Panettone» an Weihnachten dar. Feinschmecker wetteifern um die Beste aus der jeweiligen Lieblings «passticceria» (Konditorei) oder «forno» (Bäckerei).

    Ausflug zu Pasquetta – das kleine Ostern
    Am Ostermontag, zu Pasquetta, geht es dann zumeist mit Freunden ab in die Natur. Der Ausflug vor die Tore der Stadt, la «gita fuori porta» mit Picknick, häufig mit all den köstlichen Resten des Ostermenüs, wird der erste der Saison sein. Bis es wieder Herbst wird, folgen ihm zahlreiche Sonntage am Strand und am Land – natürlich an der frischen Luft  «all’aria aperta».

    LOCALIKE Roma Empfehlung
    Ob am Ostermontag, an anderen Sonn- und Feiertagen oder unter der Woche, LOCALIKE Roma versorgt Sie mit einer Picknick-Tasche gefüllt mit saisonalen Köstlichkeiten – like a local.

    Buona Pasqua & Buona Pasquetta wünscht das LOCALIKE Roma Team!

    Das Osterrei darf nicht fehlen Das Osterei darf nicht fehlen

     

    «Coniglio» » Osterhase, Begegnung im Grünen Die Hasen sind los – Begegnung im Grünen

     

    «Colomba» – das typische und traditionelle Ostergebäck in Italien «Colomba» – ohne sie kein Osterfest
  • «Ferragosto» – verordnete Ferien

    Bereits vor 2023 Jahren legte Kaiser Augustus einen arbeitsfreien Tag fest, nicht nur für die freien Römer sondern auch für die Sklaven. Diese sollten am 15. August, die heisseste Zeit des Jahres und den römischen Kaiser angemessen feiern. Der lateinische Begriff der «Feriae Augusti», Ferien des Augustus, blieb bis heute erhalten.

    Viele Italiener begehen diesen auch religiösen Marienfesttag gerne mit einem Picknick vor den Toren der Stadt oder entspannen sich am Meer.

    Noch vor etwa 15 Jahren stand Rom vollkommen still. Es war mitunter schwierig sich zu versorgen. Insbesondere im Altstadtzentrum, wo es noch keine «Supermercati» gab, sondern nur kleine Detailhändler. Diese blieben wochenlang geschlossen und das wirtschaftliche Leben kam zum Erliegen. Wer die Stadt nicht verlassen konnte, musste sich entsprechend organisieren und Lebensmittelvorräte anlegen.

    Heute zieht es rund um den traditionellen Augustfeiertag viele Einheimische in die Ferien. Doch immer mehr Römer erfreuen sich, trotz höherer Temperaturen über das stillere und beschaulichere Leben in ihrer Stadt. Sie geniessen diese verlangsamte, entspannte Stimmung.

    Und Rom wird ab dem 15. August keineswegs zur leergefegten Geisterstadt. Wie in anderen Ländern, bleiben jedoch an diesem Tag, der die Sommerwende einleitet, Geschäfte, Läden und Restaurants geschlossen.

    Eine weitere Tradition stellt das Augustfestmahl «Pranzo di Ferragosto» dar, wobei in Rom nicht immer leichte sommerliche Kost, sondern häufig das klassische Paprikahuhn am Speiseplan steht. Danach dürfen eisgekühlte Wassermelonen nicht fehlen.

    Gegen Ende August bedauern es dann die Römer ausgesprochen, wenn die ruhige, verkehrsarme Zeit des «Ferragosto» vorbeigeht und Rom wieder hektischer wird. Inzwischen schliessen wir uns aber den überall zu hörenden Wünschen an: «Buon Ferragosto … a Roma!»

    ✪ Wollen auch Sie die heissesten Tage in Rom in einem der kühlen Parks unter den mächtigen, Schatten spendenden Schirmpinien bei einem traditionellen Picknick geniessen?  LOCALIKE Rom macht's möglich: mit einer Buchung «Roma PICNIC».

    Entspannung am Meer ...
    Entspannung am Meer ...

    ... oder doch lieber in der Stadt?
    ... oder doch lieber in der Stadt?