• Weltpremiere in Rom

    Palazzo Bonaparte - nicht zu übersehen ist die grüne kleine Veranda

    Die Versicherungsgesellschaft Generali öffnet den Palazzo Bonaparte an der Piazza Venezia, Ecke Via del Corso. Es handelt sich dabei um den historischen Palast in Rom, der für seinen verglasten grünen Balkon bekannt ist. Maria Letizia Ramolino, die Mutter Napoleons Bonapartes verfolgte durch die Sehschlitze der kleinen Veranda das Treiben zwischen Piazza Venezia und Via del Corso.

    Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wird der Palazzo zu einem neuen Kunst- und Kulturzentrum. In einem der schönsten und wertvollsten historischen Gebäude der Generali werden Ausstellungen, Kultur- und Bildungsveranstaltungen mit besonderem Augenmerk auf Familien und junge Menschen stattfinden.

    Palazzo Bonaparte - ein neues Kulturzentrum und Museum

    Am 6. Oktober bringt die erste Ausstellung «Geheime Impressionisten» mehr als 50 Werke nach Rom von namhaften Künstlern mit den klingenden Namen wie Monet, Renoir, Cézanne, Pissarro, Sisley, Caillebotte, Morisot, Gonzalès, Gauguin und Signac. Sie stammen aus den wichtigsten Privatsammlungen der Welt, sind normalerweise nicht zugänglich und wurden zuvor noch nie verliehen.

    Ihnen wird die Gelegenheit geboten, einer echten Weltpremiere beizuwohnen.

  • Klassische Verabredung im Herzen des antiken Roms

    Klassische Verabredung – das Konzert findet zwischen den Ruinen desTeatro di Marcello statt

    Seit 30 Jahren gibt die archäologische Zone, die das Teatro di Marcello, den Tempel des Apoll Sosiano und den Portico di Ottavia einschliesst, allen Freunden klassischer Musik unter dem römischen Sternenhimmel ein Stelldichein zu den «Concerti del Tempietto». Diesen täglich stattfindenden Konzerten geht um 19:45 eine kurze Führung am archäologischen Schauplatz voraus. Die Musikbreite reicht von der barocken über die romantische bis zur zeitgenössischen Klassik und Jazz. Künstler aus aller Welt sind vertreten und ein Besuch lohnt sich.

    Klassische Verabredung – Klavierkonzert der besonderen Art

    Wo: Tempietto, Via del Teatro di Marcello 44
    Wann: jeden Abend bis zum 28. September 2019 um 20:30
    Wie: Die Karten können für EUR 14.00 / 25.00 / 36.00 vor Ort (so noch vorhanden) oder online gekauft werden.

  • Römische Spezialitäten auf der Speisekarte – «Pollo con i Peperoni alla Romana»

    Pollo con i Peperoni alla Romana – Guten Appettit

    In Italien wird der 15. August, bekannt unter dem Namen «Ferragosto», als Höhepunkt der Augustferien und des Sommers gefeiert. Wie bei jedem Fest in Italien spielt das Essen eine essenzielle Rolle und gehört entsprechend zelebriert.
    In Rom geschieht dies nicht etwas mit einem Fischgericht, sondern mit dem Paprikahuhn «Pollo con i Peperoni alla Romana» – dem Ferragosto-Klassiker schlechthin.

    Zum Nachkochen – unser Rezept
    Ein einfaches Rezept, welche mit frischen Produkten und wenigen Regeln immer gelingt.

    • Freilandhuhn, möglichst vom Bauern direkt bezogen
    • reife, fleischige und süsse heimische Paprika wählen, die in dieser Jahreszeit am besten schmecken und bei denen die Substanz Solanin, die schlecht verdaulich ist, von der Sonne zerstört wurde
    • Huhn in einer Pfanne oder im Topf auf der Gasflamme oder auf der Platte schmoren, da es sonst nicht weich, sondern trocken wird
    • hochwertiges Olivenöl Extra Vergine zum Anbraten verwenden

    Zutaten für 4 Personen
    4 Hühnerschenkel mit Haut (geteilt in Ober- und Unterschenkel), insgesamt zwischen 900 g und etwas über 1 kg
    4 Paprika (rot und gelb)
    1 kleine Zwiebel
    Salz, Olivenöl Extra Vergine, Schuss Weisswein
    3-4 EL Passata di Pomodoro (Tomatensauce)
    evtl. etwas Tomatenmark

    Zubereitung
    Die geteilten Hühnerschenkel in Olivenöl scharf von allen Seiten anbraten, mit einem guten Schuss Weisswein löschen und erst danach salzen.
    Gleichzeitig in einer anderen Pfanne die fein gehackten Zwiebel im Olivenöl bei niedriger Temperatur andünsten.

    Pollo con i Peperoni alla Romana – Zubereitungsschritte

    Die in Streifen geschnittene Paprika hinzufügen, unter gelegentlichem Rühren weiter braten bis sie zusammenfallen, Passata di Pomodoro beigeben, salzen und umrühren.
    Schliesslich die Hühnerstücke hinzufügen, mit dem Deckel verschliessen und rund 45 Minuten mit den Saft gebenden Paprika sanft schmoren. Zwischendurch heisses Wasser aufgiessen und dabei immer wieder wenden. Es soll ausreichend Flüssigkeit bleiben.

    Das Gericht kann auch bereits am Vortag zubereitet und unter Zugabe von Wasser oder Weisswein leicht erwärmt werden. Lauwarm serviert ist es ein sommerlicher Genuss. Die Sauce wird im Übrigen mit knusprigem Weissbrot aufgetunkt («fare la scarpetta» , so nennen die Italienerinnen und Italiener diesen Brauch).

    Wir wünschen allen Buon Ferragosto und Buon Appetito!

  • Rom Fiumicino – bester Flughafen Europas

    Aeroporto Fiumicino

    Ferien ist Reisezeit und oft auch verbunden mit Flügen und Zeit, die am Flughafen verbracht wird. Die Auszeichnung des römischen Flughafens geht zwar schon auf den März zurück, wird jedoch besonders in der Hauptreisezeit zur aktuellen Information.

    Der Flughafen Leonardo da Vinci wurde von der ACI World (Airport Council International), der internationalen Vereinigung für die Qualität der angebotenen Dienstleistungen, mit dem Airport Service Quality Award ausgezeichnet.

    Die Ernennung bezieht sich auf die Vorzüge, die der römische Flughafen im Jahr 2018 in der Kategorie der Flughäfen mit einem jährlichen Verkehrsaufkommen von über 40 Millionen Passagiere erworben hat.

    Der Preis basiert auf Kommentaren von Passagieren, die auf 300 Flughäfen auf der ganzen Welt unterwegs sind.

    Aeroporto Fiumicino – neu eingeweihter Terminal

    Zu den von den Passagieren in Fiumicino am meisten geschätzten Dienstleistungen gehörten die elektronischen Gates für die automatische Passkontrolle, die mehr als sechs Millionen Passagieren zur Verfügung stehen und eine Rekordnutzungsrate auf internationaler Ebene aufweisen. Der allgemeine Komfort des Flughafens, die Sauberkeit der Terminals und Toiletten, die Klarheit der Informationen für die Öffentlichkeit, die Freundlichkeit des Bodenpersonals und die Geschwindigkeit der Sicherheitskontrollen waren weitere Kriterien.

    Der Aeroporto in Rom Fiumicino hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den ersten Platz in Europa für seine Dienstleistungen errungen und übertraf damit die Wertschätzung anderer wichtiger Flughäfen. Dank dieses Ergebnisses hat ACI beschlossen, Leonardo da Vinci zusammen mit den internationalen Flughäfen Singapur Changi, Peking, Shanghai, Toronto, Indianapolis, Mumbai, Delhi und Moskau endgültig in die Liste der besten Flughäfen der Welt aufzunehmen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass Fiumicino 2019 eine Auszeichnung erhält. Im Januar gewann sie den ersten Preis in Assaeroporti, als der Flughafen mit dem höchsten Passagieraufkommen, der 2018 um 5% wuchs.

    In diesem Sinne – gute Reise nach Rom! Das LOCALIKE Team freut sich auf Sie.

  • Sommerzeit in Rom – Kino mit Dorfcharakter

    Cinema all'Aperto – Isola Tiberina

    Römer und Römerinnen lieben es, sich im Freien aufzuhalten. Das gilt natürlich speziell in den Sommermonaten und das «Cinema all’Aperto» – das Kino im Freien vereint damit eine weitere Leidenschaft.
    Beliebt sind die traditionelle Arenen, wie jene auf der Tiberinsel, die zur sog. Isola del Cinema wird und 2019 bereits in der XXV Ausgabe bis zum 1. September Filmfreaks bedient. Nicht nur Cineasten kommen am Tiberufer auf ihre Kosten. Zahlreiche Stands versorgen ebenfalls andere Besucher mit Essen und Getränken.

    Cinema all'Aperto – Piazza San Cosimato

    Das Festival «Il Cinema in Piazza» – das Kino an der Piazza San Cosimato ist kostenlos und erfreut sich einer grossen Beliebtheit. Der letzte Film flimmert am 1. August über die Leinwand. Der Kinoabend wird von den Einheimischen zum Beisammensein in der Familie oder mit einem Treffen von Nachbarn und Freunden genutzt. Statt Popcorns werden Pizzastücke oder von zu Hause Mitgebrachtes verzehrt, Eis und Getränke nebenbei konsumiert, zwischendurch schnell ein Bier besorgt und die Last Minute Besucher bringen ihre eigenen Klappsessel mit. In dieser Dorfplatzidylle scheinen all die Problem der 2.8 Millionenstadt für kurze Zeit vergessen.

  • Cimitero Acattolico – letzte Ruhestätte des Schriftstellers Andrea Camilleri

    Cimitero Acattolico – Blick auf die Pyramide

    Zwischen Kiefern, Zypressen, Myrten und Lorbeeren, Wildrosen und Kamelien liegt dieser verwunschene Friedhof. Hinter dem Eingangstor öffnet sich die Pracht eines idyllischen Gartens. Ein Ort der Stille an der Pyramide, fernab der lärmenden Metropole scheint hier die Zeit stillzustehen.

    Es handelt sich um einen der ältesten noch genutzten Friedhöfe in Europa.

    Cimitero Acattolico – Blick auf die Grabfelder

    Mit dem Aufkommen der Italiensehnsucht zog es viele Ausländer wie z.B. Künstler und Bildungsreisende im 18. Jh. nach Rom. Manche blieben für immer. Für Nicht Katholiken war es allerdings unmöglich, auf einem katholischen Friedhof in geweihter Erde beigesetzt zu werden. Ihre Leichen wurden oft in den Tiber geworfen. Schliesslich machte der enorme Besucherzustrom eine Begräbnisstätte notwendig. So wurde 1716 den Protestanten zum ersten Mal von Papst Clemens XI das Gelände um die Pyramide zur Verfügung gestellt. Infolge kam es zur Gründung des Cimitero Acattolico, des Nicht Katholischen Friedhofs. Menschen verschiedener Nationalitäten, Herkunft und Religionen fanden und finden heute noch auf dem Friedhof ihre letzte Ruhe.

    Nach der Friedhofsordnung können Ausländerinnen und Ausländer nach wie vor hier begraben werden. Sie stammen vorzugsweise aus dem angelsächsischen Raum, sofern sie nicht der katholischen Religion angehören und zum Zeitpunkt ihres Todes in Italien wohnhaft waren.

    Ausnahmsweise wird dieser Ort des Friedens auch für illustre Italiener geöffnet, wie im Falle von Andrea Camilleri, solange sie im Leben ihre Konfessionslosigkeit bezeugten. Der in diesen Tagen verstorbene berühmte sizilianische Autor der Romanfigur «Kommisar Montalbano», welcher in Rom lebte, fand seine letzte Ruhestätte nun neben dem marxistischen Philosophen Antonio Gramsci.
    «Hier wirst du viele Gefährten zum Reden haben», sagte Andreina Camilleri vor dem Grab ihres Vaters.

  • Fendi Modeschau – zum Gedenken an Kaiser Karl

    Modeschau zu Ehren an Karl Lagefeld (Getty Images)

     

    Auf dem Palatin-Hügel, der seit Kaiser Augustus (63 v. Chr. bis 14 n. Chr.) als Residenz zahlreicher römischer Kaiser diente, ehrte  Fendi mit einer besonderen Modeschau Anfang Juli jenen Meister, der respektvoll als Kaiser Karl in die Annalen einging. Lagerfeld war seit 1965 eine der kreativen Seelen der Marke Fendi und an derem internationalem Erfolg massgeblich beteiligt.
    Das Modehaus griff die im Archiv aufbewahrten Skizzen des deutschen Designers auf und veredelte einige mit den Symbolen der Marke – über Silvana Manganos Trenchcoat im Film "Gruppo di famiglia in un interno" von Luchino Visconti bis zu den Mänteln, die Anna Fendi als Kind trug.

    Fendi entschied sich für die Ewige Stadt, um seine Herbst/Winter 2019-2020 Couture-Kollektion zu präsentieren. Unter dem Titel "The Dawn of Romanity" (Der Beginn des Römertums), mit 54 Looks, einen für jedes Jahr unter der künstlerischen Leitung Karl Lagerfeld, wurden die Zuschauer verzaubert.

    Mit diesem Event und der Wahl des Schauplatzes der Ruinen des Venus-Tempels mit Blick auf das Kolosseum stärkte das Lable seine enge Beziehung zu Rom. Gleichzeitig bewies Fendi bei dieser Gelegenheit wiederum ihr Engagement in Form der finanziellen Unterstützung in der Höhe von EUR 2.5 Mio. zur Restaurierung und Verschönerung des Venus-Tempels.

  • Archäologische Herz von Rom auf neuer Route zu erobern

    Archäologisches Herz der Foren – Forum Romanum

    Ab dem 29. Juni 2019 sind das Forum Romanum, der Palatin und die Kaiserforen (Fori Imperiali) in einem einzigen Parcours und einem Ticket zu begehen.
    Das Besondere ist die unterirdische Verbindung des Traijanforums mit dem Cäsarforum, welche bisher nur bei speziellen Abendveranstaltungen offen war und die Verbindung vom Cäsarforum zum Forum Romanum. Der Eingang befindet sich an den Kaiserforen (Fori Imperiali).

    Archäologisches Herz der Foren – Begebahrer Parcour

    Kosten
    EUR 16.00 für Erwachsene
    EUR 2.00 für EU Bürger und gleichgestellte zwischen 18 und 25 Jahre
    Kostenlos für Personen unter 18 Jahre

    Öffnungszeiten
    08:30 – 19:15 bis 31 08.2019
    08:30 – 19:00 vom 01. bis 30.10.2019
    08:30 – 18:30 vom 01. bis 26.10.2019
    08:30 – 16:30 vom 27.10. bis 31.12. 2019
    Letzter Eintritt 1 Stunde vor Schliessung

  • «Horti Farnesiani» auf dem Palatin – ein Must für Rosenfreunde

    Horti Farnesiani – Rosa Augusta Palatina

    Nur wenige Schritte vom historischen Kommunalen Rosengarten auf dem Aventin, entstand vor einigen Wochen ein neuer «Giardino di Rose». Er befindet sich auf dem Palatinhügel, einem der berühmtesten und symbolträchtigsten Orte der Renaissance und des barocken Roms. Der Archäologe Giacomo Boni gestaltete dieses Gebiet ab 1917 neu, um den Geist der «Horti Farnesiani» zu wecken.

    In den 1960er Jahren wurde ein Rosengarten angelegt. Die alternden Rosen ersetzte man nun durch 168 Exemplare. Sie sind alle mit Identifikationsetiketten versehen, welche die Geschichte der Rose nachzeichnen: Gallische Rosen, Alba, Damaszener-Rosen, chinesische, Rugosa, Polyantha bis hin zu den modernen Rosen, darunter die neue Züchtung Augusta Palatina.

    Diese Rose zeichnet sich durch ihre volle, regelmässige und symmetrische Blüte aus, ist dunkelpurpurfarbig, mit Violetttönen in den äusseren Blütenblättern und Kirschrot für die zentralen – charakteristisch für die Rosa gallica. Der originelle Hybrid enthält das genetische Erbe einiger der ältesten Rosen, dokumentiert in den Fresken der römischen Epoche.

    Nach acht Jahren des Studiums und Experimentierens durch den Züchter Davide Dalla Libera ist nun die Augusta Palatina die Königin unter den Rosen der «Horti Farnesiani» auf dem Palatin.

    Das Projekt der gärtnerischen Neugestaltung stammte von der Direktorin des archäologischen Parks des Kolosseums, Alfonsina Russo, realisiert unter der Leitung der Landschaftsarchitektin Gabriella Strano.

  • Acqua Roma – Trinkwasser in Rom

    Acqua Roma – Mineralwasser prickelnd oder natürlich

    Rom darf sich als Königin des Wassers bezeichnen. Die Stadt wird in einem Jahr mit beinahe 500 Millionen m3 Wasser versorgt. In Bezug auf Qualität und Reinheit zählt es zu den Besten ganz Italiens, da es ausschliesslich von Quellen stammt, die durch undurchlässige 20 Meter dicke Tonschichten vor jeglicher Form der Verschmutzung geschützt sind. Das Leitungswasser der Ewigen Stadt kann also ohne Bedenken als Trinkwasser verwendet werden.

    Die Einheimischen nutzen sogar die Möglichkeit, Mineralwasser direkt und kostenlos zu beziehen, z.B. im Tal der Caffarella mit dem Egeria-Wasser oder im Stadteil Montesacro mit ihrem Acqua Minderale Naturale Acqua Sacra. Es kann zwischen der leicht prickelnden oder der natürlichen Version gewählt werden.

    Acqua Roma – kostenloses Abfüllen von Mineralwasser mitten in Rom

    Wer beim Abfüllen auf Glasflaschen setzt, konsumiert Wasser auf eine richtig nachhaltige Weise. Dem massiven Verbrauch an Plastikflaschen wird dadurch Einhalt geboten, zu Kilometer 0.

    Des Weiteren kann die Beschaffung des Wassers zur Gelegenheit für Spass und Entspannung in einer der vielen Grünflächen Roms dienen.

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